Begleitung des Übergabeprozesses

Zielklärung der Beteiligten


Wenn ein Unternehmen von einer auf die nächste Generation übergeben wird, stoßen eine Vielzahl unterschiedlicher Wünsche, Bedürfnisse, Erwartungen, Lebensentwürfe, Befürchtungen und Ängste aufeinander. Dadurch entstehen Interessenkonflikte, die es zu beachten und zu lösen gilt. Im Mittelpunkt muss stehen, die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligter einzufordern und die Übergabe als gemeinsame Aufgabe zu definieren.

Vielfach wird das Thema Nachfolgeregelung zu lange vertagt oder es wird nicht nach einer auf alle Beteiligte abgestimmten Lösung gesucht.

In diesem Prozess ist es zu Anfang sinnvoll, das Ziel festzulegen. Dazu müssen alle Beteiligten die Möglichkeit haben, ihre eigenen Ziele und Wertvorstellungen zu formulieren.

Ich unterstütze Sie dabei, die folgenden Ziele im Auge zu behalten:

  • Die finanzielle Unabhängigkeit der Elterngeneration
  • Den Fortbestand des Unternehmens
  • Den Erhalt der Führung in der Familie
  • Den bestmöglichen Nachfolger auszuwählen
  • Dem Nachfolger einen optimalen Start zu verschaffen
  • Eine gerechte Verteilung unter den Erben zu vereinbaren
  • Interessenkonflikte zu vermeiden oder zu lösen

Dabei bedeutet die Zieldefinition für alle Beteiligten sich eindeutig zu positionieren und dazu auch zu stehen. Jeder muss Stellung beziehen Dies sind die Voraussetzungen für die Verhandlungsfähigkeit.

Wenn eine gemeinsame Zielfindung nicht gegeben ist und Zielkonflikte entstehen müssen Kompromisse gefunden werden.

Häufige Zielkonflikte, die im Prozess vorkommen können:

  • Erhaltung der Führung in Familienhand versus bestmöglicher Nachfolger
  • Günstige Bedingungen für den Nachfolger versus gerechter Verteilung unter den Erben
  • Minimale Steuerbelastung versus Optimierung der anderen Ziele
  • Vermögenssicherung versus Unternehmenskontinuität

All diese Fragen werden wir in gemeinsamen Gesprächen klären und uns gemeinsam dem optimalen Ziel für die Familie nähern.


Organisation der Nachfolge


Der Generationswechsel ist ein Projekt, mit dem sich der Unternehmer in der Regel über einen längeren Zeitraum gewissenhaft beschäftigt. Wenn ein geeigneter Nachfolger gefunden ist, muss die Übergabe in Form eines Übergabeplans organisiert werden.

Der Übergabeplan ist ein auf Sie und Ihr Unternehmen zugeschnittener Plan, der detailliert festlegt, wie der Übergang zeitlich, rechtlich und organisatorisch erfolgen soll. Hierbei ist es sinnvoll, einen unabhängigen Berater hinzuzuziehen, der für Sie das Konzept ausarbeitet und Ihnen jederzeit für ein objektives Feedback zur Verfügung steht.

Im Mittelpunkt steht das Unternehmen und sein Fortbestand. Hierbei umfasst die Planung auch, dass eine Vielzahl von juristischen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Vereinbarungen geregelt werden müssen.

Ich unterstütze Sie bei folgenden Schritten:

  • den Zeitplan mit konkreten Einzelmaßnahmen zu erstellen
  • die Belange aller Beteiligten zu berücksichtigen
  • die Zusammenarbeit beider Generationen im Unternehmen zu gewährleisten
  • die Ausrichtung des Unternehmens auf die nächste Generation zu organisieren
  • den Rückzug des Seniors schrittweise zu arrangieren
  • den „Stabwechsel“ zu begleiten
  • die Rolle des Seniors nach seinem Ausscheiden zu definieren

 

Haben Sie fragen?

Gestaltung des Generationenwechsels


Die Übergabe eines Unternehmens von einer auf die nächste Generation benötigt Planung und Zeit. Aus diesem Grund sollten Sie die Nachfolgeregelung und den Prozess des Übergangs nicht auf die lange Bank schieben. Holen Sie sich hierzu eine Vertrauensperson, die Sie professionell bei der Planung unterstützt und anschließend den Ablauf begleitet.

Bei einem Generationenwechsel sollten folgende wichtige Punkte bedacht werden:

  • Betriebswirtschaftliche Aspekte
  • Gesellschaftsrechtliche und steuerrechtliche Aspekte
  • Psychologische Aspekte

Die wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Aspekte sind sicherlich für Sie von großer Bedeutung, allerdings sind es in der alltäglichen Betrachtung oft die psychologischen Themen zwischen den Beteiligten, die ziemlich schwierig und hartnäckig sind. Ignoriert man den „Sprengstoff“, der hier verborgen sein kann, drohen Konflikte zwischen den Generationen. Welcher Senior möchte „im Unfrieden“ aufhören und welcher neue Chef hat Interesse an einem „Neuanfang“ im Zerwürfnis? Konflikte dieser Art lassen sich vermeiden!

Der Übergang in die nächste Generation sollte im Idealfall in 5 Phasen erfolgen:

  • Planung
  • Auswahl des Nachfolgers
  • Testen des Nachfolgers
  • Beteiligung des Nachfolgers
  • Übergabe der Verantwortung

 

Idealerweise umfasst die Zeitspanne zwischen Phase 1 und 5 mehrere Jahre. Die Planung endet nicht mit dem Zeitpunkt der „offiziellen“ Übergabe, den meist besteht auch sie aus einer Abfolge verschiedener Teilschritte. Darüber hinaus ist völlig normal, dass sich während des Prozesses so mancher Eckpunkt ändert. Persönliche Prioritäten der beteiligten Personen werden in diesem Prozess nicht dieselben bleiben und Wünsche und Vorstellungen können sich wandeln. Die einzelnen Phasen müssen gut aufeinander abgestimmt werden und in der ganzen Übergabephase sind die beteiligten Personen der Mittelpunkt des Geschehens.

Es gilt also die einzelnen Interessen im Blick zu haben und dabei die Ertragssicherung des Unternehmens nicht aus den Augen zu verlieren.

Ich unterstütze Sie bei der Planung und Durchführung der einzelnen Phasen bis zur endgültigen Übergabe der Verantwortung und gerne auch darüber hinaus mit meiner langjährigen Erfahrung.